10. September 2009
Konzerte im heißen Mai – wirklich nicht der Bringer. Auch diemal nur relativ wenig Zuschauer, der Negativrekord vom letzten Donnerstag war aber nicht gefährdet.
Ich hatte mich sehr auf diesen Termin gefreut – Grandaddy gehörten immer zu meinen Lieblingsbands, trotz oder gerade wegen der zuckersüßen Melodien. Die Musik schien sich nach den vorab gehörten Stücken nicht wesentlich geändert zu haben, also bestand Grund zur Vorfreude.
Das Konzert hielt den Erwartungen dann leider nicht stand. Zunächst einmal geht der Preis für den dämlichsten Bühnenaufbau an Jason. Im Hintergrund Schlagzeug, geschenkt. Links der Bassist, ok. Der Gitarrist zentral vorne, gut. Keyboards dann leicht schräg an der rechten Seite. Aber: Jason spielte zusätzlich zu den Keyboards auch Gitarre. Dazu musste er sich dann in einen schmalen Spalt rechts vom Keyboard quetschen, wo das Mikro aufgebaut war. Dabei stolperte er dann fast über die Effektgeräte, aber das war bisher noch sein Problem. Erschwerend kam hinzu, das der Gitarrist sich ab und an hinters Keyboard setzte. Dazu musste er dann eine Lücke zwischen Keyboard und Verstärker bezwingen, wenn das geschafft war musste er eine leicht schräge Haltung annehmen, da ja links hinter ihm Jason sich ans Mikro zwängte. Es ist wohl unnötig zu erwähnen, das 90% der Bühne nach links in diesen Momenten frei und leer waren.
Anfangs war das ja noch amüsant, aber allmählich nervten die aufwändigen und lange dauernden Instrumentenwechsel. Dazu kam dann die Musik, die zwischen den Stücken von CD eingespielt wurde. Dies war leise Pianomusik, auch hier anfangs noch ok, aber sie wurde grundsätzlich zwischen allen Liedern gespielt und es handelte sich subjektiv um genau ein Stück. Nach einiger Zeit war auch das ein enormer Nervfaktor.
Beides zusammen verhinderte erfoglreich den Fluss im Konzert. Es handelte sich letztlich um Aufführungen von Einzelstücken mit teils minutenlangen Pausen. So konnte man sich nach dem Applaus stets beruhigen und etwaige Hochgefühle wieder versickern lassen. Jason Lytle musste das Publikum nahezu bei jedem Stück wieder von vorne abholen. Und daher muss ich das Konzert leider trotz einiger guter Stücke unter „geht so“ bis „musste nicht sein“ ablegen.
Noch ein Wort zum Repertoire: Es wurden beinahe ausschließlich die neuen Stücke gespielt, es gab nur zwei oder drei alte „Grandaddys“. Es fehlten also ziemlich viele Hits, die das Publikum sicher mitgerissen hätten. Grundsätzlich finde ich diese Auswahl in Ordnung und mutig, aber im Rahmen dieses Konzerts erwies sich das letztlich als weitere Spaßbremse.
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8. September 2009
Donnerstag, Feiertag, langes Wochenende, gutes Wetter – wer geht da schon zu einem Konzert? Die Frage beantwortete sich leider ziemlich schnell – kaum einer. Gegen 21:00 hatten sich vielleicht 15 Zuschauer versammelt, was in einem großen Saal doch ein gewisses Gefühl der Leere aufkommen lässt. Wenn man dann mal meine Familie und die von mir zum Kommen Motivierten abzieht, bleibt kaum noch jemand übrig. Keine guten Voraussetzungen also.
Kolkhorst ließ sich davon aber nicht sichtbar beeindrucken. Er spielte einen routinierten und soliden Set, diesmal mit Unterstützung von Lady Yamaha (seinem Drumcomputer). Es wurde also etwas flotter und lauter als bei den bisher in diesem Jahr gesehenen Shows – aber das muss ja kein Nachteil sein. Es war wieder mal ein Vergnügen – leider diesmal im falschen Rahmen.
Nach kurzer Pause stürmte dann Lacrosse auf die Bühne. Wieder mal ein Überraschungskonzert, ich kannte bisher nur den Namen. Was dann aber in der nächsten Stunde abging, war die absolute Überraschung: flotte und gute Rocksongs, etwas New Wave – inspiriert. Ein wirklich tolles Konzert, das sicherlich viel mehr Zuspruch verdient gehabt hätte. Leider gingen in der Pause nach Kolkhorst und zu Beginn des Auftritts ein großer Teil der Leute schon wieder, pro Bandmitglied waren nur noch ca. anderthalb Zuschauer anwesend. Sehr schade, in einem kleinen Saal wäre das vielleicht noch so gerade ok, im Musikbunker war es schon etwas peinlich und unangenehm. Auch Lacrosse waren jedoch sehr professionell und ließen sich nicht unterkriegen – Chapeau.
Sie ließen sich sogar noch zu einer Zugabe überreden, obwohl der Applaus bei den paar Leuten nicht allzu laut gewesen sein kann.
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28. Juli 2009
Beim Tapeteabend in der Raststätte gab es diesmal zwei Singer/Songwriter zu hören.
Den Abend eröffnete Johannes Meyer unter dem Namen The Late Call. Ich glaube er ist Schwede, aber er spricht ausgezeichnet deutsch. Seine Lieder sind sehr ruhig, an diesem Abend war jedoch ein gutes und aufmerksames Publikum versammelt, das ihm zuhörte. Allerdings schlich sich nach einiger Zeit eine gewisse Langeweile ein. Gerade bei Solokünstlern braucht es Abwechslung bei den Stücken oder das Talent die Leute in den Pausen zu unterhalten. Ersteres fehlte und bei zweiterem muss Johannes vielleicht noch etwas an sich arbeiten, er ist wohl noch nicht erfahren genug.
So war es gut, dass ihm nach ca. 40 Minuten die Stücke ausgingen und der Auftritt beendet war. Mit ein wenig mehr Abwechslung und Pepp lässt sich aber sicher auf den an und für sich schönen Liedern aufbauen. Die CD gefällt mir besser, hier lockern Gastmusiker mit zusätzlichen Instrumenten den Vortrag auf.
Danach folgte Salim Nourallah. Der Name war mir bisher nur als Poduzent der letzten CDs von Vanessa Peters ein Begriff (die mir den Besuch des Konzerts auch ans Herz gelegt hatte). Salim konnte aus einem deutlich größeren Repertoire schöpfen, sein Auftritt war abwechslungsreicher und auch die direkte Ansprache und Einbeziehung des Publikums gelang ihm besser. Er ist ein sehr guter Songwriter, dessen Lieder nicht nur von amerikanischen Einflüssen geprägt sind sondern auch viel Popmusik enthalten.
Diese trägt er sehr unterhaltsam vor, er scheint in Aachen auch schon einen kleinen Kreis von Fans aufgebaut zu haben, die Zuschauerzahl war deutlich höher als bei ähnlichen Konzerten und die Besucher gingen sehr intensiv mit. Zum Schluss spielte auch Johannes Meyer bei einigen Songs mit und belebte die Stücke mit der zweiten Gitarre. Im Gegensatz zum ersten Set erschien die Dauer des Konzertes eher zu kurz, inklusive Zugaben spielte Salim etwa 75 Minuten.
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22. Juni 2009
Im Rahmen der Feierlichkeiten des 30 jährigen Blue Shell-Jubiläums gab es zur Wochenmitte dieses Paket aus den zwei Bands des Songpark-Labels und Oliver Minck mit seinem Soloprojekt zu sehen.
Zunächst betrat Saender die Bühne. Der Set begann verhalten und etwas nervös solo, erst nach und nach entspannte er sich etwas. Dazu trug vielleicht auch die Unterstützung durch die Band bei, die bei den letzten Stücken zur Unterstützung die Bühne betrat. Dadurch wurde der Sound breiter und griffiger, die Nervosität verschwand und zum Ende rockte es ganz ordentlich im 80er-Jahre-Sound (als musikalische Vergleiche werden immer wieder New Order und Cure herangezogen, dies hört man auch deutlich heraus).
Danach folgte der Auftritt von Oliver Minck (mit Gitarre, nicht wie von Wolke gewohnt am Bass), er wurde von Friedemann Weise am Schlagzeug unterstützt. Er spielte ungefähr eine halbe Stunde und bot einen ersten Eindruck auf das entstehende Album der „Oliver Minck Erfahrung“. Im Grunde entfernt er sich nicht allzu weit von seinen musikalischen Wurzeln bei Wolke. Die Arrangements klingen durch die andere Instrumentierung etwas anders, die Texte sind gewohnt brillant. Neben den von der Myspace-Seite bekannten Stücken gefiel mir insbesondere das Stück „Frustrierter Typ“ (Titel ist geraten), in dem er mit dem Indie-Umfeld abrechnet.
Zum Abschluss dann Henning Neuser (schon zuvor als Gitarrist bei Saender aktiv) mit seiner Band. Mir zuvor völlig unbekannt spielte die Band handfeste Gute-Laune-Stücke, das Publikum kannte die Lieder und ging begeistert mit (halt ein Heimspiel). Es gefiel mir so gut, dass ich trotz der späten Stunde bis zum Ende blieb und dann noch ein CD-Paket erstand.
Es war ein sehr schöner Abend mit kleinen deutschen Bands, den ich jederzeit und gerne wiederholen würde.
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1. Juni 2009
Bei Olli Schulz bewegt man sich ja irgendwo auf der Grenzlinie zwischen Musik und Comedy. Die Konzerte sind immer voller Zwischenansagen, die auf Unterhaltung abzielen und die Musik manchmal in den Hintergrud drängen. Bei diesem Konzert im Ringlokschuppen (übrigens eine sehr schöne Anlage) war das jedoch nicht ganz so ausgeprägt, da Olli diesmal als Band eine Gruppe dabeihatte, die sonst unter eigenem Namen tourt: Home Of The Lame.
Und die Jungs waren wirklich richtig gut. Gut eingespielt bildeten sie das musikalische Gerüst für ein solides Konzert (das natürlich trotzdem genügend zum Lachen bot, ganz konnte Olli schließlich nicht auf seine Sprüche verzichten). Den Höhepunkt gab es ganz zum Schluss: eine höllisch rockende Version von „Wenn das Leben dich beisst“, die ich mir auf einem Tonträger wünschen würde.
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19. Mai 2009
Vor ungefähr 2 Jahren hatte ich Eleni Mandell „auf Verdacht“ in München gesehen – und das war ein absoluter Glücksgriff. Diesmal ging es also mit Absicht und einer gewissen Erwartungshaltung zum Konzert.
Eleni präsentierte ihr neues Album, das sich etwas von ihren Ursprüngen hin zum ziemlich straighten Song, fast möchte ich sogar Rocksong sagen, bewegt. Wenn ich ehrlich bin, dann gefiel mir das Ergebnis zunächst nicht so gut wie beim letzten Mal (sofern ich da meiner Erinnerung noch trauen darf). Aber nach und nach nahmen mich Eleni und ihre exzellente Band (mit neuem Bassisten) gefangen. Und auch wenn ich tendenziell eher die ruhigen und melancholischen Stücke vorziehe (die doch sehr in der Unterzahl waren) war das Gesamtpaket stimmig und gut.
Herausheben möchte ich das völlig zerlegte „Nickel Plated Man“ am Ende des Sets. Hier warfen sich die Musiker nur noch Klangfetzen zu, das Stück war kaum noch zu erkennen. Das Ergebnis war aber sehr intensiv. Dies kam schon nach ca. einer Stunde, danach rundeten die zwei Zugaben (inklusive dem obligatorischen Solo-Stück) das Konzert ab.
Fazit: Gut, kann man nochmal hingehen.
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19. Mai 2009
Wieder mal ein Kneipenkonzert, Eintritt frei. Das führte dazu, dass die Mehrzahl der Besucher nicht wegen der Musik in den Ex-Lindenhof gekommen waren, sondern weil es halt die Stammkneipe ist. Doch eine volle Wagenladung aus Aachen half dabei, das Verhältnis einigermaßen erträglich zu gestalten. Insgesamt waren wohl so ca. 20-30 Leute anwesend (inkl. der üblichen Kneipenfluktuation).
Kai-Uwe war wegen Schlafmangel etwas angeschlagen, lieferte aber dennoch einen schönen Set ab. Diesmal mit elektrischer Gitarre (aber ohne Effekte, also doch irgendwie akustisch) wurden alle Hits und natürlich auch die neuen Stücke (die schon fast vertraut klingen) dargeboten. Daneben und dazwischen immer mal wieder ein Cover, für den anwesenden Metalfan eingedeutschte Versionen von Megadeath und (auf Wunsch) Metallica und natürlich auch Falco. Das Konzert dauerte schließlich ca. 3 Stunden und wurde mit einer schönen letzten Zugabe mit 3 Besser-Stücken beendet. Diese Stücke habe ich zum ersten Mal live gehört, besonders „In Deinen Augen schlafen“ hat mir sehr gut gefallen.
Kolkhorst – live wie immer eine Bank, beste Unterhaltung für den Samstagabend.
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8. Mai 2009
Der Musikbunker, dunkle Gruft der Musik mitten in Aachen (dazu sollte man wissen, dass der Musikbunker genau das ist – ein lauschiger Hochbunker aus Beton), als Veranstaltungsort noch ungemütlicher als so manche umgewidmete Industriebaracke (und das will was heißen). Aber man hat halt nur die Clubs, die da sind, und besser als nichts ist es allemal. Hier also mitten in der Woche Dziuks Küche. Von denen hatte ich bisher nur über den Umweg von Kritiken gehört, dadurch war ich ausreichend neugierig geworden und strömte also mit den ca. 15 anderen Besuchern in den Saal – der auch zur Not 300 Leute fassen kann (bei mehr als 250 wirds aber ungemütlich). Also wieder mal die allerbesten Voraussetzungen für ein nettes Konzert.
Die Songs von Danny Dziuk sind sehr textlastig, ohne jegliche Repertoirekenntnis fiel es mir im Konzert zunächst schwer, in die Darbietung reinzufinden. Alles wirkte etwas zu kopflastig, hinzu kommt das meiner Meinung nach Danny Dziuk auch nicht unbedingt mit einer begnadeten Stimme gesegnet ist. Zunächst blieb ich daher etwas kalt – das passte auch gut zur Temperatur im Bunker. Nach ca. 50 Minuten machte die Band dann eine Kaffeepause und kündigte einen zweiten Set an.
Nach der Pause gefiel mir das Konzert wesentlich besser – hatten die Musiker vielleicht nicht nur Kaffee zu sich genommen? Es gab mehr „flow“ in der Musik, die Band bekam Freiräume und konnte diese gut ausnutzen. Insbesondere der Schlagzeuger gefiel mir sehr gut, aber auch Danny Dziuk setzte durchaus einige Glanzlichter am Keyboard. Nach dem letzten Stück erklatschten die wenigen Zuschauer eine Zugabe, die dann mit einem ausgedehnten „Zu alt“ den Höhepunkt enthielt: Rap-Einlagen vom Gitarristen, Zitate von „Riders On The Storm“ und „Signor Rossi“, sehr schön.
Es bleibt zu hoffen, dass der maue Besuch von Konzerten nicht irgendwann den Veranstaltern und Musikern die Lust nimmt. An diesem Abend waren 2 Stunden mehr als ordentlich und unter dem Strich den Eintritt sicher wert.
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4. Mai 2009
Nach dem Solokonzert im Januar war ich neugierig auf die „großes Kino“ – Versionen der Songs mit Band und Streichern, vor allem die des neuen Albums. Also fuhr ich nach Köln in die Kulturkirche, tatsächlich eine ehemalige Kirche, jetzt zum Veranstaltungszentrum umgewidmet. Und damit sind wir schon bei einem Problem: Kirchen hallen natürlich, das passt gut bei Orgel und Chor, das passt meist weniger gut zu anderer Musik. Und tatsächlich funktionierte der Ort nur bei einem Teil der Stücke, am besten bei den ruhigen neuen, die ja auch auf CD mit Streichern arbeiten. Bei eher lauten alten Stücken mit der ganzen Band geriet das doch zu einem eher breiigen Sound, insbesondere die Stimmverständlichkeit ging dann gegen Null.
Und auch der Ehrgeiz von Niels, einige ältere Stücke im Arrangement an den Rahmen anzupassen, funktionierte nicht so richtig. Insbesondere (subjektiv) „Seltsam öffne mich“ war alles andere als eine angemessene Interpretation. Aber es rutscht jetzt sehr ins Negative ab, es gibt auch gute Dinge zu berichten.
Die Band war gut, besonders gefiel mir der Bassist – sein Instrument sah so aus als wäre es schon in den 50ern nicht neu gewesen. Prima auch der Multiinstrumentalist an (u.a.) Vibraphon und Trompete. Vor allem die neuen Stücke wurden sehr gut gespielt. Das Publikum fraß Niels aus der Hand, dementsprechend herrschte eine tolle Stimmung. Gleich zu Beginn „Tiefkühltruhe“, eines meiner Lieblingsstücke, und die Wahnsinnsversion des „größten Hits, aber auch größten Flops“ („Du musst zu Hause sein“, der absolute Spagat zwischen kritisch-ironischem Text und totaler Schnulze) im Breitwandarrangement mit toller Calexico-Trompete war schon einen guten Teil des Eintritts wert.
Zusammenfassend ergibt sich also ein ambivalentes Bild, bei dem die guten Seiten letztendlich überwogen. Es war kein Flop, aber irgendwie stellte sich auch nicht die Atmosphäre des Soloauftritts ein, bei dem mir auch die hier fehlenden Geschichten zwischen den Stücken gut gefallen hatten. Also ergibt sich vorläufig ein knappes 1:0 für den Solo-Niels.
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Konzertbericht | Mit Tag(s) versehen: Niels Frevert |
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10. April 2009
Wieder einmal ein Konzert aus der Reihe „da gehen wir mal hin und schauen wie es ist“. Von Montag hatte ich vorher keine Musik gehört und wusste nur, dass sie auf Tapete sind. Aber bei dem sehr überschaubaren Aufwand (Fahrerei und Eintritt) kann man eigentlich nichts falsch machen, also hin.
Der Bühnenaufbau war für Raststättenverhältnisse schon sehr beeindruckend: Klavier, Schlagzeug, Bass, Gittare – da wird es schon eng. Und leider eignet sich der Ort auch nicht wirklich für so etwas – das Schlagzeug ist schon unverstärkt so laut, dass man Klavier und Gitarre im Mix kaum hört. Die letztere hätte man sicher lauter machen können, aber dann schlagen wahrscheinlich Auflagen zu (weiß ich nicht genau, aber ich denke das man in einem Wohngebiet sicher solche hat).
Trotz dieser Einschränkungen war es ein nettes Konzert. Es hat mich nicht umgehauen, aber die Gruppe hätte sicher mehr Zuhörer verdient als das kleine Häuflein Verwegener, das für die Raststätte normal zu sein scheint. Eine weitere Fahrt würde ich aber wohl nicht in Kauf nehmen.
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Konzertbericht | Mit Tag(s) versehen: Montag |
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