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3.2.2012 – Alicia McGovern – Hauskonzert, Landgraaf, Niederlande

14. Februar 2012

Der Hauskonzertvirus breitet sich langsam aus – sehr schön!

Ein weiterer Musikenthusiast hat sich entschlossen in “die Szene” einzusteigen und möchte in diesem Jahr fünf Konzerte veranstalten. Zusammen mit den eigenen und den schon etablierten Freunden kann ich somit wahrscheinlich mehr als 20 Konzerte in diesem schönen Rahmen erleben, fantastische Aussichten.

Den Anfang in Landgraaf machte Alicia McGovern, eine Sängerin aus Salt Lake City. Sie hat eine in meinen Ohren etwas gewöhnungsbedürftige Stimme, aber das ist ja immer subjektiv. Und wenn man sich einmal darauf eingelassen hat, dann sind solche Stimmen ja eher positiv, weil sie, zumindestens bei mir, stärker im Gedächtnis bleiben.

Alicia begann, nervös und vielleicht etwas unglücklich, mit “Oh Susanna” das ich noch aus dem Englischunterricht in der 5. oder 6. Klasse kenne (und nie lieben gelernt habe). Sie erhoffte sich das einige mitsingen, das hat auch schon mal eine Sängerin bei uns mit dem ersten Stück probiert, das klappt erfahrungsgemäß eher nicht. Dadurch schien sich ihre Nervosität eher zu steigern, es dauerte einige Stücke bis sie mehr und mehr in ihr Konzert fand und ruhiger wurde.

Sehr schön war dann die zweite Hälfte, ohne die Anfangsschwierigkeiten und nach meinem Geschmack mit den besseren Liedern. “So Many Songs” und “I Wanna Grow Old” gefielen mir von ihren Liedern am besten, dazu blieb besonders “Caleb Hawley” (bekannt durch Gillian Welch) im Ohr hängen.

Ein sehr schöner Anfang der Reihe Folk@22, ich freue mich auf hoffentlich viele weitere Konzerte.

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