Mit ‘Binoculers’ getaggte Artikel

h1

18.3.2011 – xrFARFLIGHT & Binoculers – Raststätte, Aachen

21. März 2011

Den ganzen Winter über gab es nichts für mich in der Raststätte, jetzt kommen so langsam wieder Konzerte für mich.

Nach dem schönen Auftritt von Binoculers in Maastricht vor ein paar Wochen freute ich mich schon auf das Konzert. Und auch diesmal wieder sehr schön, so ungefähr die gleichen Stücke. Nadja kam beim Publikum auch sehr gut an und bekam guten Applaus.

Dann die Hauptband, wieder mit Nadja, diesmal an Bass und Keyboards. Dazu die beiden Hauptmitglieder von xrFARFLIGHT an Schlagzeug und Gitarre. Tja, Schlagzeug in kleinen Räumen ist problematisch. Und wenn der Schlagzeuger dann so wie bei Rock am Ring auf die Trommeln drischt wird es nicht besser. Das es einen Gitarristen gab bekam man nur bei gelegentlichen Trommelpausen und durch die optische Rückmeldung (da steht einer mit so einem Instrument und bewegt die Finger) mit. Sonst nur Schlagzeug. Und E-Bass. Ein wenig Gesang, aber nicht viel.

Nach einer halben Stunde begann ich mit meinem inneren Schweinehund zu diskutieren (Bleiben? Gehen? Aber das hast Du doch noch nie gemacht…), bevor es zu einem Ergebnis kam kündigten sie ihr letztes Stück an und ich konnte mich um diese Entscheidung drücken. Tja, war nix.

P.S.: Bei Spiegel online haben sie eine super Kritik eingefahren, vielleicht sind sie ja doch gut. Ich konnte es leider nicht hören.

h1

27.2.2011 – The Great Park & Binoculers – Artspace Rondeel Maastricht, Niederlande

9. März 2011

Nach dem etwas flotteren Hauskonzert stand an diesem Abend ruhiger Folk auf dem Programm. Stephen Burch kannte ich schon länger und hatte einige CDs gehört. Endlich ergab sich mal eine Gelegenheit ihn zu sehen, er spielt meist nur im Norden und Osten Deutschlands. Im Artspace Rondeel in Maastricht war ich auch zum ersten Mal. Im wesentlichen eine unaufgeräumte Lagerhalle die anscheinend hauptsächlich von Künstlern benutzt wird. Ungewöhnlich aber recht nett, wenn auch im Winter etwas kalt. Nach und nach fanden sich etwa 30 Zuhörer ein, zum Großteil Studenten aus Maastricht, sehr junges Publikum für meine Verhältnisse.

Im Vorgramm trat zunächst eine junge deutsche Songwriterin auf, Binoculers aka Nadja Rüdebusch. Ihre Lieder sind sehr schön, sie begleitet sich selbst an Gitarre (inkl. Looppedale), Keyboard und Glockenspiel. So kann sie ein wenig der Eintönigkeit entgegenwirken, die Stimmung der Lieder und der Tonfall der Stimme sind doch immer recht ähnlich. Dies geht aber bei einem kurzen Set in Ordnung, ein volles Konzert wäre vielleicht grenzwertig.

Danach Stephen, sehr nervös und nur langsam in den Set hineinfindend. Eigentlich unverständlich, da er doch sehr viel live spielt. So ganz hat er dies beim Konzert nicht abschütteln können, während der Stücke war es ok, in den Ansagen aber blieb er bis zum Schluss etwas fahrig. Vielleicht hat er sich selbst zu sehr unter Druck gesetzt. Trotzdem hat er mir gut gefallen, ein sehr schöner und ruhiger Ausklang des Wochenendes.

Hier noch zwei Videos, die von den beiden anscheinend vor dem Konzert gedreht wurden:

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.