Angekündigt wurde sie als “grand lady of american music” (ich hoffe ich habe das jetzt noch richtig im Kopf), und genau so hat sie sich dann auch präsentiert.
Das Konzert war schlicht und einfach sehr gut. Eliza hat ein Repertoire mit tollen Songs und eine überwältigende Ausstrahlung und Bühnenpräsenz. Ihre Stimme und die akustische Gitarre wurden von Robert McEntee an der E-Gitarre meist sehr zurückhaltend unterstützt. Ein paar Mal durfte er aber auch den Schweinerocker raushängen lassen und ein lautes Solo spielen.
Als i-Tüpfelchen dazu der sehr schöne Saal (Nightclub im Roepaen, schön kitschig mit roten Vorhängen und Kristalllüstern ausgestattet) und das fantastische Publikum. Kein Quatschen sondern Konzentration auf die Musik – so wünscht man sich das!
Als Zugabe trat nach dem Konzert noch ein niederländischer Musiker auf um seine neue CD vorzustellen. Der Name BJ Baartmans sagte mir nichts, er spielte jedoch auch ein schönes Set mit einer guten Band (bei der besonders der Organist Glanzlichter setzte und der Schlagzeuger ein Mario Cipollini-Double war – oder spielt der jetzt Musik?). Die Musik war bluesig und BJ überzeugte auch als Gitarrist.
