Diesmal hatten wir den Kanadier Matt Epp zu Gast, ein unglaublich sympathischer Kerl. Den Kontakt hatte wieder mal mein Freund Dietmar vermittelt, der mittlerweile für halb Kanada die Basis für Deutschland- und Europatourneen ist. Matt war im Januar zum ersten Mal in Deutschland, ich habe ihn leider bei dieser Gelegenheit verpasst weil ausgerechnet am Abend des ersten Konzerts bei Dietmar ein “Blizzard” über Deutschland hinwegfegte. Sicher im Nachhineien halb so schlimm, aber da wir nachmittags fast eingeschneit waren habe ich doch lieber auf das Abenteuer der Autofahrt verzichtet.
Als Buße habe ich spontan zugesagt als die Anfrage für ein Hauskonzert im März kam – wenn Buße tun doch immer so leicht und angenehm wäre!
Matt lieferte ein fantastisches Konzert ab, wie immer bei uns komplett akustisch (der Mangel an Technik wird von mir mittlerweile zum Konzept erhoben – und ich finde diese unmittelbare Art der Musik ungemein spannend). Dazu lieferte er etliche Hintergrundgeschichten zu den Liedern (im Extremfall “Travel By Ground” war die Geschichte doppelt so lang wie der Song), ein typisches Element für ein solches Ereignis. Die Künstler bekommen durch die Nähe zum Publikum eine unmittelbare Rückmeldung auf die Erzählung, merken also ob das Publikum auf die Geschichte positiv reagiert und können diesen Anteil dann ohne Risiko ausdehnen.
Einen kleinen Eindruck liefert das folgende Video (danke an Big D):
